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Bildung und Gesundheit Herausforderungen f=FCr Adventisten


From Christian B. Schäffler (APD Schweiz)
Date Mon, 11 Jul 2005 18:09:56 +0200

11. Juli 2005
Adventistischer Pressedienst (APD)
Christian B. Schaeffler, Chefredakteur
Fax +41-61-261 61 18
APD@stanet.ch
http://www.stanet.ch/APD
CH-4003 Basel, Schweiz

Bildung und Gesundheit Herausforderungen für Adventisten

St. Louis, Missouri/USA.(APD) Der Botschafter Papua-Neuguineas in
den Vereinigten Staaten, Evan Jeremy Paki, hat als Gast der
Generalkonferenz-Vollversammlung der Siebenten-Tags-
Adventisten in St. Louis, Missouri/USA, die Gelegenheit
wahrgenommen, mit Kirchenführern und -mitgliedern aus aller
Welt ins Gespräch zu kommen. Er gehöre selbst der Freikirche
an, erläuterte er in einem Gespräch mit dem wiedergewählten
stellvertretenden Direktor für Öffentliche Angelegenheiten und
Religionsfreiheit der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der
Adventisten, Pastor Dr. Jonathan Gallagher. Ein Kernproblem sei
jedoch für ihn, dass es zu wenige Jugenddelegierte gegeben habe.
"Wir sprechen zu Recht von der Einbeziehung der Jugend in einen
Dialog. Aber wir müssen diese theoretischen Übungen auch in die
Tat umsetzen. Denn wer soll sonst die Nachfolge in der Führung
der Kirche übernehmen?" Botschafter Paki hofft, dass bei der
nächsten Weltsynode 2010 in Atlanta, Georgia/USA, wenigstens ein
Drittel aller Delegierten unter 30 Jahre sei. Er bemängelte auch,
dass es nur wenige Veränderungen in der Weltkirchenleitung
gegeben habe. Hier hätte kritischer auf die erbrachte Leistung in
den letzten fünf Jahren geachtet werden sollen.

Auf die Frage nach den künftigen Herausforderungen für die
Freikirche nannte Botschafter Paki die Bereiche Bildung und
Gesundheit. Sie gehörten zu den Kernstücken der Aufgabe der
Siebenten-Tags-Adventisten. Deshalb müsse man ihnen auch den
gebührenden Platz einräumen. Gut ausgebildete Menschen könnten
mehr für die Kirche und Gesellschaft ausrichten. Auch auf den
Gebieten der Religionsfreiheit und der Menschenrechte würden
sie dann bessere Erfolge erzielen. Sich um kranke Menschen
kümmern, bedeute das Christentum in die Tat umzusetzen. Jesus
habe mehr Zeit mit der Heilung von Menschen verbracht als mit
Predigen. Regierungen, internationale Organisationen und Kirchen
hätten ein gemeinsames Interesse an Gesundheit und Bildung und
sollten daher eng zusammenarbeiten. Ähnlich sei es mit der Bewahrung
der Religionsfreiheit. Wenn Adventisten sich stärker für die
Einhaltung
der Menschenrechte einsetzen würden, hätten sie in der
Gesellschaft mehr Gewicht.

Von den 5,4 Millionen Einwohnern Papua-Neuguineas sind über
220 000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten. Die
dortige Freikirche unterhält eine Universität, eine Hochschule,
zwei Gymnasien, eine Mittelschule, 62 Grundschulen, 35 Kliniken,
einen Flying Doctor Service (Fliegende Ärzte) und ein
Medienzentrum mit Studios zur Aufnahme von Rundfunk- und
Fernsehsendungen.


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